Senioren akzeptieren nicht mehr alles!

Aktualisiert: 5. Juni 2019

AZ vom 05.06.2019: Leserbrief von Maximilian Reimann


Wenn Senioren heutzutags auf die Barrikaden gehen, dann müssen sie schon handfeste Motive dafür haben. Und die haben sie, wie der 5. Aargauer Alterskongress von letzter Woche in Aarau gezeigt hat. In verschiedenen elementaren Lebensbereichen fühlen sich ältere Mitmenschen zunehmend benachteiligt, so etwa in den Bereichen Wohnen, Verkehr, Arbeit, Digitalisierung, der sozialen Sicherheit, in der Behandlung durch Staatsfunktionäre oder in ihrer politischen Repräsentanz, um nur die wichtigsten aufzulisten. Müssen sie sich das auf Dauer so gefallen lassen? Sicher nicht!

Zwei wesentliche Aspekte gilt es gegen diese faktische Diskriminierung vor Augen zu führen. Erstens ist eine eidgenössische Volksinitiative am Entstehen, die den zutreffenden Titel „Schutz vor Altersdiskriminierung“ trägt. Damit soll Artikel 8 unserer Bundesverfassung über die Rechtsgleichheit und das Diskriminierungsverbot ergänzt werden, und zwar mit konkreten Massnahmen zugunsten des älteren Bevölkerungsteils. Auch zwei Kandidaten der neuen aargauischen NR-Seniorenliste von TEAM-65-plus machen aktiv im Initiativkomitee mit, nämlich Peter Haudenschild aus Brugg und der Schreibende.

Zum Zweiten haben es staatsbürgerlich gesinnte Seniorinnen und Senioren aber auch selber in der Hand, gegen diese frappante Benachteiligung anzukämpfen. Sie haben am 20. Oktober die Wahl zwischen Nationalratslisten, wo die Seniorenjahrgänge bewusst aussen vor gelassen worden sind, gar mit der Altersguillotine abgewehrt werden oder einer wie die neue Aargauer Seniorenliste von TEAM-65-plus, die konsequent für eine angemessene Vertretung auch der älteren Generation in unseren Parlamenten kämpft. Das etablierte Parteiengefüge befindet sich im Wandel, wie wir jüngst in unseren Nachbarländern sowie anlässlich der EU-Parlamentswahlen vom 26. Mai miterlebt haben. Ein Fingerzeig auch für unser Land? Wir werden sehen.


Maximilian Reimann, Nationalrat und NR-Kandidat TEAM65+, Gipf-Oberfrick




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