Senioren und Seniorinnen wissen, was Zukunft heisst

Aktualisiert: 30. März 2019


Alte würden nur an sich denken?! Offenbar denken diese Jungpolitiker, Senioren tickten wie sie selbst: jeder denke nur an sich und kritisiere den andern. Die Senioren und Seniorinnen aber – bitteschön – denken an ihre Kinder, Enkel und Urenkel und sehr wohl auch an die Umwelt und erst dann an sich. Sie haben erlebt, was Zeitdauern von 50, 75 oder 100 Jahren bedeuten. Was Zukunft heisst. Was hatten diese Jungpolitiker bloss für Eltern, Grosseltern und Urgrosseltern? Allesamt Ausnahmen, Egoisten? Wohl kaum.


Die Seniorengeneration macht rund 25 Prozent – ein Viertel, Trend zunehmend – der Stimmberechtigten aus. Diese 25 Prozent Leute sollen in unserer Demokratie nicht am politischen Prozess mitentscheiden dürfen? Bloss, weil sie älter sind? Das ist eine Respektlosigkeit der Sonderklasse. (Alters‑)Diskrimination in Reinkultur. Laut Bundesverfassung verboten. Die AZ macht mit und lässt sich Durchschnittsalter ausrechnen. Das nützt den 25 Prozent in die Abstellkammer gestellten Senioren nichts.


Das TEAM65+, «Die Aargauer Seniorenliste», hat dann sein Ziel erreicht, wenn alle Parteien entsprechend dem Anteil der Bevölkerung chancenreiche Kandidierende im Seniorenalter nominieren. Heute wären das im Aargau 4 Senioren von 16 Nationalräten. Trotz regem Interesse und Engagement haben die Parteien keine Senioreb nominiert. Es braucht nicht nur 100 Nationalrätinnen von 200, sondern 50 (!) fitte und aktive Nationalratsmitglieder im Seniorenalter, davon 4 Aargauer. Das wäre demokratisch. Heute ist diese Anzahl unvorstellbar. Aber kommt Zeit, kommt Nationalrat. Das TEAM65+ ist gestartet! Die Stimmberechtigten werden entscheiden.


(Dieser Text wurde als Leserbrief in der Aargauer Zeitung vom 25. März 2019 abgedruckt und ist eine Reaktion auf den Artikel «Jungpolitiker kritisieren Seniorenliste» vom 21. März 2019).


Foto: pasja1000, Pixabay


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