Sprung vom Balkon als Alternative

Leserbrief in der Schweiz am Wochenende vom 06.07.2019



Ein Hausarzt wie auch nahe Bekannte von Frau Meyer bestätigen, dass sie zu 100 Prozent klar im Kopf sei und ihren Sterbewunsch schon seit zwei Jahren immer wieder geäussert habe. Dann kommt ein Psychiater, Herr Graf, der nur die Akten schnell liest, Frau Meyer nicht persönlich kannte und behauptet, sie sei nicht urteilsfähig gewesen. Die Gerichte würden sich auf ethische Standards stützen, heisst es.

Ist es ethisch, wenn Ärzte die extremen chronischen Schmerzen von ihr nicht ernst nahmen?

Ist es ethisch, wenn ein Psychiater über einen Menschen, den er nie gesehen hat, die Diagnose «urteilsunfähig» stellt?

Kein Arzt war fähig, Frau Meyer von ihren extremen chronischen Schmerzen und ihrer Speiseröhrenentzündung zu befreien. Nun will man Frau Dr. Preisig, die Herz, Verantwortungsgefühl und Kompetenz hat, verurteilen. Frau Dr. Preisig hat vielen wieder neuen Lebensmut gegeben. Viele Menschen hat sie ermuntert, noch nicht aufzugeben. Es darf doch nicht sein, dass sie, weil sie Frau Meyer geholfen hat, nun angeklagt wird.

Oder wäre es besser gewesen, wenn frau Meyer, wie sie angedroht hatte, vom Balkon des Altersheims gesprungen wäre? Hätte man dann die Leitung des Altersheims angeklagt?


Susi Schildknecht-Gut, Nationalratskandidatin TEAM65+, Jonen



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