Wozu wir noch brauchbar wären ...

Aktualisiert: 4. Juli 2019

Ergänzungen und Denkanstösse zur Kolumne

„Wir verwöhnten Alten“ von Ludwig Hasler in CH-Media vom 1. Juli



Mit Interesse und Anerkennung habe ich die Kolumne von Co-Senior Ludwig Hasler gelesen. Sicher, was er beschreibt, grenzt ans Optimum des Senioren-Daseins. Nicht allen geht es im Rentenalter derart gut, als dass man sich expressis verbis als verwöhnt betrachten darf. Auch die Diskriminierung von wegen Alter ist häufiger verbreitet als es Herr Hasler wohl am eigenen Leib zu verspüren glaubt. Aber völlig richtig liegt er mit seiner Aufforderung zum Schluss, besser als über vermeintliche Diskriminierung zu lamentieren „sollten wir uns überlegen, wozu wir noch brauchbar wären“. Das gilt zweifellos auch für die Politik und insbesondere für die politische Vertretung der Senioren-Jahrgänge in unseren Parlamenten. Wenn die etablierten Parteien aber zunehmend mit der „Altersguillotine“ aufkreuzen und für Senioren zusätzliche Wahlhürden errichten, dann mögen die stimmberechtigen Seniorinnen und Senioren letztlich selber mit ihren Wahlzetteln entscheiden, ob Leute ihresgleichen politisch noch brauchbar sind oder nicht. Im Aargau bekommen sie mit der NR-Seniorenliste von TEAM-65-plus am 20. Oktober jedenfalls die Möglichkeit dazu!

Maximilian Reimann, Nationalrat, TEAM65+, Gipf-Oberfrick


Auch erschienen als Leserbrief «Wozu wir noch brauchbar wären ...» in der Aargauer Zeitung vom 4. Juli 2019


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